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Ultraleichtfliegen

die leichte Alternative

Ob im klassischen Doppeldecker, beim schnellen Reisen mit Kabinenkomfort oder im offenen Einfachflugzeug - die Ultraleichtfliegerei (UL) bietet vielseitige Möglichkeiten, in die Luft zu kommen. Genuss wird hierbei großgeschrieben.

Obwohl in dieser Form noch recht jung, ist der aus den USA kommende Luftsport mit den oft selbstgebauten „fliegenden Kisten" längst den Kinderschuhen entwachsen, präsentiert sich umweltfreundlich, leise und sicher bei relativ günstigen Kosten. UL sind Flugzeuge, bei denen das Gesamtgewicht inklusive der beiden Piloten 450 Kilogramm nicht überschreiten darf. Gesteuert werden UL entweder aerodynamisch wie herkömmliche Flugzeuge oder über die Gewichtsverlagerung des Piloten.

Ob gemütliches Luftwandern mit nicht viel mehr als 90 Stundenkilometern oder leistungsorientiertes Fliegen bei Wirtschaftlichkeits-, Geschicklichkeits-, Strecken- und Ziellandewettbewerben - die Flieger der Leichtgewichtsklasse lieben es, auf ihren Flügen Details von Land und Leuten zu entdecken. Dabei verzichten sie gern auf den Komfort großer Motorflugzeuge, nicht jedoch auf ein in der Luftfahrt neuartiges Rettungssystem, einen großen  Fallschirm, der den Menschen mitsamt Ultraleichtflugzeug im Notfall sicher zu Boden schweben lässt.

Jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist, kann mit der Ausbildung beginnen. Hierzu werden ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis und ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt. Die Ausbildung erfolgt entweder in kommerziellen UL-Schulen oder in den Vereinen des BWLV. Als Anfänger müssen an Ausbildungskosten bei einer kommerziellen UL-Schule mit 2.500 bis 4.000 Euro gerechnet werden.