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Fallschirmspringen

Frei wie ein Vogel

Fallschirmspringen ist mit vielen Emotionen verbunden. Bei keiner anderen Luftsportart werden die Elemente so unmittelbar erlebt. Bei rund 200 Stundenkilometern ist der Körper das Fluggerät. Das Spiel mit dem Luftwiderstand ermöglicht durch Veränderung der Körperhaltung  Drehungen, Saltos, Rückwärts- und Vorwärtsbewegungen. Nach dem Öffnen des Schirms schwebt der Springer mit 30 bis 40 Stundenkilometern Vorwärtsschub und drei Metern pro Sekunde Sinkgeschwindigkeit der Erde entgegen.

Das Fallschirmspringen kann man mit 16 Jahren beginnen, der Lizenzerwerb in anerkannten, ausbildenden BWLV-Vereinen oder kommerziellen Fallschirmsprungschulen ist mit dem 17. Lebensjahr möglich.

Bei Wettbewerben und Meisterschaften wird unterschieden in:

  • Zielspringen - einer möglichst punktgenauen Landung auf einer kleinen Scheibe
  • Stilspringen - der stilreinen Ausführung vorgegebener Figuren
  • Relativspringen - die Bildung von Formationen im freien Fall
  • Kappenrelativspringen - dem Formationsbilden mit offenen Schirmen