Den BWLV kennen vermutlich fast alle Luftsportlerinnen und Luftsportler in Baden-Württemberg, sind sie doch in der Regel über ihren Verein dort Mitglied. Aber was genau macht der Verband eigentlich? Das ist oft schwer zu greifen und nicht direkt ersichtlich. Doch der BWLV bietet eine Fülle an Leistungen und erfüllt zahlreiche (auch hoheitliche Aufgaben), ohne die kein Luftsportler an den Himmel kommen könnte!
Sein offizieller Zweck klingt zunächst etwas sperrig: Im Baden-Württembergischen Luftfahrtverband e.V. (BWLV) sind die Luftsportler und die für sie tätigen Luftsportvereine sowie die Förderer des Luftsports in Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige und keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Diese sind die Interessenvertretung des Luftsports in der Öffentlichkeit sowie die Förderung, Betreuung und Schulung der Luftsportjugend. Der Verband verwirklicht dies unter anderem durch die Errichtung und den Betrieb von Luftsportanlagen und -schulen sowie mit technischen Einrichtungen, der Organisation von Wettbewerben, Lehrgängen und technischer Ausbildung.
Konkret bedeutet das: Der BWLV ist zuständig für die Luftsportlerinnen und Luftsportler in den Sparten Segelflug, Motorsegelflug, Motorflug, Ultraleichtflug, Modellflug, Fallschirmspringen, Hängegleiter- und Gleitschirmfliegen sowie Freiballonfahren. Als Mitglied des Dachverbandes Deutscher Aero Club (DAeC) und des internationalen Luftfahrtverbandes FAI betreut der BWLV rund 20.000 Mitglieder, darunter 11.000 aktive Luftsportler/-innen, in rund 180 Vereinen. Damit zählt der BWLV zu den größten Luftsportverbänden Deutschlands.
Neben seiner Funktion als Fach- und Sportverband nimmt der BWLV vor allem die ihm vom Verkehrsministerium übertragenen hoheitlichen Aufgaben im Bereich der Ausbildung sowie bei Fragen der Technik wahr. Die Geschäftsstelle hat folgende Fachbereiche:
- Geschäftsführung
- Ausbildung / Flugsicherheit
- Buchhaltung
- Mitgliederverwaltung
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / adler-Redaktion
- Sport
- Technik